GlossarTechnik
Die Indexierung ist die Aufnahme einer Seite in den Suchindex – die Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt in den Ergebnissen erscheinen kann.
Bevor eine Seite in den Suchergebnissen auftauchen kann, muss Google sie in seinen riesigen Datenbestand aufnehmen. Genau das ist die Indexierung. Erst wenn eine Seite im Index steht, kommt sie für passende Suchanfragen überhaupt infrage. Ohne diesen Schritt bleibt selbst der beste Inhalt unsichtbar.
Die Indexierung ist der zweite Schritt nach dem Crawling. Zuerst entdeckt der Googlebot eine Seite und liest ihre Inhalte, dann entscheidet Google, ob und wie sie in den Index aufgenommen wird. Erfasst zu werden bedeutet also noch nicht, auch indexiert zu sein. Google prüft dabei unter anderem, ob eine Seite eigenständigen Mehrwert bietet oder nur eine Dublette darstellt.
Sie haben Einfluss darauf, was im Index landet. Diese Werkzeuge helfen dabei.
Ein häufiges Missverständnis ist, noindex und die Sperre per robots.txt zu verwechseln. Das eine steuert, ob eine Seite indexiert wird, das andere, ob sie überhaupt besucht wird. Wer eine Seite per robots.txt sperrt, verhindert nicht zuverlässig, dass sie im Index erscheint, dann nur eben ohne aussagekräftige Beschreibung.
Ob eine Seite im Index steht, lässt sich leicht kontrollieren. In der Google Search Console zeigt die Prüfung einzelner Adressen den aktuellen Status und nennt bei Problemen den Grund. Ein häufiger Fall ist, dass Google eine Seite zwar kennt, sie aber bewusst nicht aufnimmt, weil sie als zu dünn oder als Dublette gilt. Das ist ein wertvoller Hinweis, denn er zeigt, wo Inhalte gestärkt oder zusammengeführt werden sollten. Erst wenn eine Seite indexiert ist, kann sie um ein gutes Ranking konkurrieren. Die Indexierung ist damit das Tor, das jede Seite zunächst passieren muss.