GlossarConversion
Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa eine Anfrage senden oder etwas kaufen.
Die Conversion-Rate misst, wie gut eine Website ihre Besucher zu einer bestimmten Handlung bewegt. Kommen hundert Besucher auf eine Seite und senden drei davon eine Anfrage, liegt die Conversion-Rate bei drei Prozent. Sie ist damit eine der ehrlichsten Kennzahlen, weil sie nicht nur Reichweite zeigt, sondern echte Wirkung.
Viele Besucher zu haben, ist wenig wert, wenn niemand handelt. Genau hier setzt die Conversion-Rate an. Sie verrät, ob Ihre Inhalte, Ihr Angebot und Ihre Nutzerführung überzeugen. Schon kleine Verbesserungen wirken stark, denn eine höhere Rate bedeutet mehr Ergebnisse aus demselben Besucherstrom. Wie Sie Seiten gezielt darauf ausrichten, zeigen wir im Beitrag zu Landingpages, die konvertieren.
Eine gute Rate entsteht aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren. Diese Hebel wirken erfahrungsgemäß am stärksten.
Entscheidend ist, Veränderungen zu messen statt zu raten. Wer zwei Varianten einer Seite gegeneinander testet, erkennt zuverlässig, was wirklich funktioniert. Die Conversion-Rate ist dabei der Maßstab, an dem sich jede Optimierung beweisen muss. So wird aus einem Bauchgefühl eine belastbare Entscheidung, und aus vorhandenem Traffic entsteht messbar mehr Ertrag.
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, denn die Rate hängt stark von Branche, Angebot und Art der Handlung ab. Ein Onlineshop bewegt sich in anderen Bereichen als ein Beratungsangebot mit hochpreisigen Leistungen. Aussagekräftiger als der Vergleich mit fremden Werten ist deshalb der Blick auf die eigene Entwicklung. Hilfreich ist zudem, nicht nur den finalen Abschluss zu betrachten, sondern auch kleine Zwischenschritte wie das Öffnen eines Formulars. Diese Mikro-Conversions zeigen genau, an welcher Stelle Besucher aussteigen, und weisen den Weg zur nächsten Verbesserung.