Google Ads
Cost-per-Click bezeichnet den Betrag, den ein Werbetreibender für einen einzelnen Klick auf seine Anzeige zahlt.
Cost-per-Click, kurz CPC, ist der Preis für einen einzelnen Klick auf eine Anzeige. Bei Google Ads und den meisten vergleichbaren Systemen zahlen Werbetreibende ausschließlich dann, wenn jemand die Anzeige tatsächlich anklickt — die reine Einblendung bleibt kostenfrei.
Der tatsächliche Klickpreis entsteht bei jeder Suchanfrage neu in einer Versteigerung und liegt regelmäßig unter dem Betrag, den Sie als Höchstgebot hinterlegt haben. Vereinfacht ergibt er sich aus dem Anzeigenrang des nächstplatzierten Mitbewerbers geteilt durch Ihren eigenen Qualitätsfaktor. Daraus folgt eine für die Praxis wichtige Konsequenz: Eine bessere Anzeigenqualität senkt den Preis, ohne dass Sie am Gebot etwas ändern.
Die Spannweite ist erheblich. Im Handel liegen Klickpreise häufig im Bereich weniger Cent bis zu einem Euro, während sie bei Rechtsberatung, Versicherungen oder Industrieanlagen zweistellige Eurobeträge erreichen. Maßgeblich sind der Wettbewerb um den Begriff und der Wert, den ein gewonnener Kunde für die Anbieter hat.
Ein niedriger CPC wirkt zunächst günstig, entscheidend ist aber der Preis je gewonnenem Kunden. Zehn Klicks zu je zwei Euro, von denen einer zur Anfrage führt, sind wirtschaftlicher als fünfzig Klicks zu je fünfzig Cent ohne Ergebnis. Rechnen Sie deshalb immer bis zur Conversion-Rate durch, und behandeln Sie die Zielseite als Teil der Rechnung, denn eine überzeugende Landingpage senkt die Kosten je Abschluss oft stärker als jede Gebotsanpassung.